Kopfkino

Hier sitzt der Button für das Kopfkino

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Aufgepasst, Sie haben nur wenige Sekunden Zeit?

Wofür denn?

Na, um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu bekommen.
Das erreichen Sie mit einer Hammer-Headline, in der eine große Vision verpackt ist. Eine Frage, die zum inneren Dialog anregt oder zu Bildern, die sie mit Worten malen.

Emotionen werden dann gezielt ausgelöst.
Und wenn Sie das erreichen, haben Sie es geschafft.

Sie erzeugen damit Neugierde, die Lust auf mehr macht und regen die Bereitschaft an, dass

• der Leser Ihrem Text weiter folgt,
• sich in Ihren Newsletter einträgt oder
• etwas bei Ihnen kauft.

Nun es geht hier aber nicht um Headlines, falls Sie das vermutet haben.

Es geht um ein viel spannenderes Werkzeug mit dem Sie Ihren Leser fesseln, wenn Ihre Headline ihn bereits zum Weiterlesen animiert hat.

Eine Technik, die bei Ihren Lesern das Kopf-Kino anschmeißt und gespannt darauf warten lässt, was wohl noch folgt.
Sie erfahren gleich, welches Werkzeug das ist und wie Sie dieses verwenden.

Ist Ihr Text nämlich schwerfällig, unverständlich formuliert, oder kommt er sogar in komplizierten Schachtelsätzen daher, sinkt schnell die Lese-Laune und der Leser ist dauerhaft verloren.
Damit Ihnen das nicht passiert, gestalten Sie Ihre Texte einfach farbenfroh und attraktiv für Ihre Leser.

Schwammige Formulierungen gibt es zuhauf.
Doch diese reichen gerademal aus, um den Leser in ein Loch der Langeweile zu stürzen, aus dem er so schnell nicht wieder rauskommt.

Wenn ich so etwas lese, könnte ich HOCHKOCHEN wie ein Wasserkessel.

Was haben Sie davon?

Sie sollten das vor allem dann berücksichtigen, wenn Sie einen Kaufimpuls oder eine andere Handlungsaufforderung bei Ihrem Zielpublikum auslösen wollen.

Schafft das Ihr Text nicht, egal ob Werbe- oder Verkaufstext – ist die ganze Mühe umsonst. Dann haben Sie Ihr Blatt überreizt. Das Spagat überdehnt.

Aua, eine schmerzhafte Vorstellung. Und nun?

Also ein Geheimrezept muss her.

Stimmt.

Gut, das bekommen Sie jetzt.

Achtung, angeschnallt, es wird Sie in den Sitz pressen.
Sie haben das Gefühl als würden Sie 2 Loopings in der Achterbahn drehen.

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Das Geheimnis lautet:

Benutzen Sie für Ihren Text einfach bildliche Formulierungen.

Das sind sogenannte Metaphern.

Und diese Metaphern sind sehr flexibel, kommen sie doch gleich in mehreren Varianten daher.

Es gibt zum Beispiel Denk- und Lern-Metaphern, mit denen man sich selbst die kompliziertesten Sachverhalte gut einprägen kann.
Etwa indem Sie sich ein Thema wie ein Gebäude strukturieren und mit Wissensinhalten füllen.

Später laufen Sie gedanklich einfach durch das Gebäude und rufen die Inhalte wieder ab.

Aber wir wollen das nicht zu sehr an dieser Stelle vertiefen.
Fürs Internet und Webdesign gibt es Interface-Metaphern und wer weiß, welche Begriffe es noch gibt, die ich selbst nicht kenne.

Da kreiert man zum Beispiel eine Landschaft oder ein Gebilde und füllt diese mit virtuellen Dingen um das Interesse anzuregen.
Es werden diese Inhalte also schön verpackt.

Sie wollen ein Beispiel?

Habe ich mir doch gedacht  – OK, dann schauen Sie mal auf der Seite www.wunschwaelder.de vorbei.

Die ist ziemlich neu und liefert ein Parade-Beispiel für das, was ich meine.

Wenn Sie wüssten, es ginge hier nur um ein Gewinnspiel, würden die meisten wegklicken.

Habe ich recht?

Aber die Macher haben sich etwas SENSATIONELLES einfallen lassen.

Sie können ja mal auf der Seite vorbeischmökern – natürlich nur zu Recherchezwecken. Das versteht sich ja von selber.

Also zurück auf unseren fliegenden Teppich der Metapher.

Habe ich Ihnen schon verraten, dass es 3 wichtige Metapher-Typen gibt?

Lassen Sie uns nur einen kurzen Blick drauf werfen, wir wollen ja nicht unseren Deutschlehrern den Job abluchsen.

Also in welchen Gewändern kleidet sich unser neuer Freund Metapher denn, wenn er fein ausgehen und Eindruck schinden will?

Er kommt entweder daher als visuelle Analogie, strukturelle Analogie oder funktionelle Analogie.

Was habe ich denn davon – bitteschön?

Eine ganze Menge, denn …

Sie können damit Ähnlichkeiten die eine Sache zu einem anderen Thema aufweist deutlich hervorkitzeln, Zusammenhänge herstellen oder vollständig ersetzen.

Die visuelle Analogie beruht dabei auf ähnlichem Aussehen.
Im Internet ist das wichtig bei der Darstellung einer Firma, Dienstleistung oder eines Produktes.

Damit nehme ich Einfluss auf die Steuerung der Wahrnehmung durch meine Kunden.
Experten verwenden dafür auch den Zungenbrecher „Corporate Identity“.

Die anderen Typen überspringen wir an dieser Stelle mal.

Zu LANGWEILIG.

Fassen wir mal kurz zusammen:

  1. Metaphern sind Sprachbilder mit denen Sie malen und Ihre Texte farbenfroher und ausdruckstärker gestalten.
  2. Mit Metaphern können Sie schwere Zusammenhänge leichter erklären und vergleichen. Damit erleichtern Sie auch das Verständnis bei Ihren Lesern.
  3. Es reichen schon einfache Verknüpfungen von 2 Worten wie: „Ich fühle mich heute Bären-stark, Pudel-wohl, usw.“.
  4. Setzen Sie Metaphern nur sparsam ein, sonst werden Ihre Texte zu blumig und verlieren an Überzeugungskraft.

So, nachdem Sie sich durch diesen trockenen Text bis hier hergeschleppt haben, will ich Sie auch mit einem schönen Beispiel belohnen.

Bereit?

Dann schmeißen wir das Kopf-Kino mal kurz an.
Hier kommt ein tolles Schmankerl, das Sie sich verdient haben.

Die üble Nachrede

Ein Nachbar hatte über Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen.

Federmann stellte den Nachbarn zur Rede.

„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar.

„Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.

Federmann sah seinen Nachbarn ernst an.

„Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“ erwiderte er.

„Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.“

„Ich bin gerne zu allem bereit.“ sagte der Nachbar zerknirscht.

Federmann erhob sich, ging in sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.

„Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.“ sagte er. „Dort schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder hierher zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“

Der Nachbar tat, wie ihm geheißen.

Als er wieder vor Federmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?“

„Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“

Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin.
Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?“

Federmann nickte ernst: „Sehen Sie! Genauso ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“

-ENDE-

-Verfasser leider unbekannt- wie so oft bei Metaphern.
Das Copyright gehört dem Autor. Sollte jemand den Autor kennen, freuen wir uns natürlich auf Hinweise und werden diese nachträglich veröffentlichen.

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Viel Erfolg Ihre Verkaufstexter Akademie

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